Förderverein für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/Nm.
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Förderverein für
den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/Neumark e.V.

Aktuelles

EINLADUNG Integrationstage - 25.-27.08.2017 >> Einladung downloaden

28.08.2016: Wechsel im Pfarramt der Kirche zur Hlg. Dreieinigkeit zu Königsberg/Chojna >> Bericht von Peter Helbich

Empfehlungen

„INNOVATION UND TRADITION“

Der Katalog der „Fotoausstellung über Hinrich Brunsberg und die spätgotische Backsteinarchitektur“ liegt nun vor – diese Ausstellung wurde 2013 während der Festtage in der Marienkirche gezeigt. Er wurde vom „Deutschen Kulturforum östliches Europa – Potsdam“ herausgegeben in der Reihe „Potsdamer Bibliothek östliches Europa“. Das Warten auf diesen Band hat sich gelohnt: Nun liegt ein sehr gut gestaltetes, informatives Buch über diese ganz besondere Architektur vor, das zudem auch sehr genau über die Geschichte seit dem 14./15. Jahrhundert in Norddeutschland, Mecklenburg, Pommern, Brandenburg und im Ostseeraum berichtet. Ein umfangreicher Bildteil schließt sich an. Die Fotoausstellung und der Katalog wurde gemeinsam von polnischen und deutschen Wissenschaftlern und Fotografen zusammengestellt. Die Ausstellung wurde außer in Königsberg-Chojna bereits mehrfach in Polen und Deutschland präsentiert, vorwiegend in Städten, in denen es Bauten von Brunsberg gibt.

Der Katalog kann zum Preis von 9,80 € + Porto entweder beim deutschen „Kulturforum für das östliche Europa in Potsdam“, Berliner Straße 135, 14467 Potsdam, >>www.kulturforum.info oder beim Förderverein in Hannover, Im Hasenwinkel1, 30457 Hannover, >>info@marienkirche-chojna.de bestellt werden.

Neuerscheinung: Der alte Landkreis Königsberg/Neumark

Der ehemalige Landkreis Königsberg/ Neumark lag zwischen Schwedt und Küstrin und umfasste acht Städte und 99 Dörfer entlang der Oder. Seit 1945 markiert die Oder-Neiße-Linie eine neue Grenz und weite Teile des Kreises gehören zu Polen. Dabei verblieben 21 auf dem westlichen Oderufer gelegene neumärkisch Dörfer bei Deutschland, die forthin eine völlig andere Entwicklung nahmen als ihre östlichen Nachbardörfer.

Der Leiter des Oderlandmuseums in Bad Freienwald, Reinhard Schmook, hat aus den Beständen der Stiftung Heimatkreisarchiv Königsberg/ Neumark rund 80 bisland unveröffentlichte Aufnahmen aus der Region ausgewählt. In der paarweisen Gegenüberstellung mit aktuellen Fotografien treten der städtebauliche Wandel, aber auch die Veränderungen des alltäglichen Lebens in Betrieben, Schulen und Vereinen in den letzten 65 Jahren plastisch hervor.

Dieser Bildband zeigt den jenseits der heutigen Grenze Geborenen die Stätten ihrer Kindheit und führt den Bewohnern dieses Landstrichs die Tradition ihrer Region vor Augen. Die Bildpaare laden den Betrachter ein, sich vergangener Zeiten zu erinnern und das Vertraute im Neuen wiederzuentdecken.

Erschienen im Sutton-Verlag und erhältlich im Buchhandel für 19,95€.

Veranstaltungen

„Tage der Integration, Freundschaft und Ökumene“ vom 25. - 27. August 2017

Wie in den Vorjahren finden auch im Reformationsjahr 2017 am letzten Augustwochenende, vom 25.-27. August, die traditionellen "„Tage der Integration, Freundschaft und Ökumene" in Chojna/Königsberg statt.
>> Einladung mit Programm downloaden

Vormerkung: "Tage der Integration, Freundschaft und Ökumene vom 25. bis zum 27. August 2017" mit ökumenischem Festgottesdienst zum Reformationsjahr mit Predigt von Landesbischof Dr. Karl-Hinrich Manzke - Schaumburg-Lippe. Das Programm ist in Vorbereitung.

„Tage der Integration, Freundschaft und Ökumene“ vom 26. - 28. August 2016

Wie in jedem Jahr am letzten Augustwochenende feierten Polen und Deutsche zusammen die "Tage der Integration, Freundschaft und Ökumene", in diesem Jahr vom 26. bis zum 28. August 2016.
>> Bericht

Berichte und Fotos zu den Königsbergtagen 2006-2015 >> hier.

Chojna-Tage 2016

Am 4.-5. Juni 2016 hatte der Förderverein für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/Neumark e.V. wieder zu den Königsberg-Chojna-Tagen in Hannover-Wettbergen eingeladen.

Sonnabend, 4. Juni 2016:
Besichtigung des renovierten mittelalterlichen Domes in Hildesheim

Sonntag, 5. Juni 2016:
10.00 Uhr - Gottesdienst in der Wettberger Kirche
11.30 Uhr - Gespräche – Kirchenkaffee
ca. 13.00 Uhr - kleines Mittagessen
14.00 Uhr - Mitgliederversammlung des „Fördervereins für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/NM-Chojna e.V.“


Chojna-Tag 2014

Vom 31.Mai – 1. Juni sind in Hannover-Wettbergen die Königsberg-Chojna-Tage mit folgendem Programm geplant:

Sonnabend, 31.05.2014:
15.00 Uhr - Kloster Loccum – Besichtigung der 851 Jahre alten Zisterzienser-Klosterkirche, die zum großen Jubiläum im letzten Jahr renoviert wurde.
im Anschluss Kaffeetrinken bei Familie Schwarz in Loccum
ca. 20.00 Uhr - gemeinsamer Abend mit Imbiss, Saft, Bier und Wein im Gemeindezentrum in Wettbergen

Sonntag, 1.06.2014:
10.00 Uhr - Gottesdienst in der Wettberger Kirche - Predigt Stadtsuperintendent i. R. Hans-Werner Dannowski
11.30 Uhr - Gespräche – Kirchenkaffee
ca. 12.30 Uhr - Mittagessen (Eintopf)
14.00 Uhr - Mitgliederversammlung des „Fördervereins für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/NM-Chojna e.V.“

Chojna-Tag 2013

Vom 08. - 09.05 2013 fanden in Hannover-Wettbergen wieder Chojna-Tage statt mit Jahreshauptversammlung des „Fördervereins für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/Neumark-Chojna e.V.“ mit einem vielseitigen >> Programm.

Chojna-Tag 2012

Am 09.06.2012 fand in Hannover-Wettbergen ein Chojna-Tag statt mit Jahreshauptversammlung des „Fördervereins für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/Neumark-Chojna e.V.“ mit einem vielseitigen >> Programm statt.

Königsberg-Chojna-Tag am 18./19. Juni 2011 in Hannover-Wettbergen

Zum zweiten Mal ein Königsberg-Chojna-Tag mit polnischen Gästen in Hannover.
>> Einladung mit Programm

Benefizkonzert am 12.11.2010 in Hannover

Benefizkonzert für den Wiederaufbau der Marienkirche in Chojna, Polen, früher Königsberg in der Neumark am Freitag, 12. November 2010, 20.00 Uhr in der ev.-luth. Petrikirche in Hannover-Kleefeld Bläsermusik und Orgelimprovisationen Werke von A. Vivaldi, J. Haydn u.a.
Bläserensemble aus den Chören: St. Thomas Oberricklingen, Stadtmission Hannover, Kirchengemeinde Misburg, Leitung: Rudolf Neumann, Orgel: Martin Schoeler

Das Konzert war eine Wiederholung des Konzertes vom 29. August 2010 in der Marienkirche während der "Europäischen Tage der Integration, Freundschaft und Ökumene".

Wiederaufbau

Die neue Rosette 2013

>> Aktuelle Informationen zur Besichtigung der Kirche und des Turms

2014:Im Dezember 2014 wurde von der Fa. Konsart das Portal auf der Westseite des Turmes renoviert. Spenden des Fördervereins ermöglichten diese Arbeiten. Später sollen auch noch die Pfeiler wieder errichtet werden.

2013: Neue Rosette

Die Marienkirche hat zum 1. Advent 2013 ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk erhalten: Am Freitag, 29. November wurde auf der Westseite des renovierten Stülerturmes die neue Rosette eingebaut! Wir danken allen Spendern für diese spontane und großzügige Hilfe!

2012: >> Dachlücke endlich geschlossen!

Im Jahre 2012 wurden die fehlenden und auch die schadhaften Brüstungen durch Holzbrüstungen ersetzt, sodass die hässlichen Bretter als Absicherungen entfernt werden konnten, ein recht erfreulicher Anblick! Privatspenden aus Deutschland haben diese Verbesserungen ermöglicht. Außerdem werden nun auch noch zwei weitere Gewölbedecken in den Umgangskapellen neu aufgemauert.

Zu unserer großen Freude wurden zu Beginn des Jahres 2012 von folgenden Institutionen Fördermittel für die klaffende Lücke zwischen Turm und Dach zugesagt und nun auch endgültig bewilligt: vom Kulturministerium Warschau, vom Beauftragten für Kultur und Medien der Bundesrepublik und von der Stadt und Gemeinde Chojna. Der Arbeitsvertrag mit der von früheren Arbeiten bekannten Baufirma Konsart konnte im Juli 2012 unterschrieben werden, so dass die Bauarbeiten im August beginnen können. Die Baufirma hat versprochen, dass trotz der Baumaßnahmen die polnisch-deutschen Integrationstage vom 24.-26.August 2012 wie geplant ohne nennenswerte Behinderungen durchgeführt werden können.

Darüber hinaus ist aber eine Grundsanierung des Kirchendaches ganz dringend erforderlich, denn das Dach weist enorme Schäden auf. Beim Wiederaufbau 1994 bis 1996 wurde trotz gründlicher staatlicher Prüfmaßnahmen fehlerhaftes Ziegelmaterial geliefert. Sowohl die Ziegelei wie die Baufirma sind wegen Konkurses nicht mehr zur Verantwortung zu ziehen. Inzwischen weist auch der hölzerne Dachstuhl bereits Schäden auf, die Stahlkonstruktion muss auf Korrosionsschäden untersucht werden. Einige fehlende Dachlücken konnten durch „Alpinisten“ – ohne Baugerüst – mit Ersatzziegeln ergänzt werden, aber inzwischen kann die Dachfläche für Reparaturen nicht mehr betreten werden.

Trotz aller dieser erfreulichen Fortschritte, für die wir dankbar sind, ist unsere Marienkirche noch lange nicht fertig gestellt: Die Marienkirche und der Turm sind weiterhin eine Baustelle und dürfen nur bei Veranstaltungen oder bei Führungen betreten werden.

Die Stiftung hofft auf weitere Mittel vom Kulturministerium in Warschau und aus der EU in der neuen Förderperiode ab 2013 für das Dach, die Sanierung der Fassaden des Turmes und des Kirchenschiffes und auch für den weiteren Innenausbau, hoffentlich auch für den Wiederaufbau der herrlichen Sterngewölbe.

Seit Beginn der Wiederaufbauarbeiten ist Herr Dr. Maciej Płotkowiak, Stettin der verantwortliche Architekt für Planung und künstlerische Bauaufsicht. Er ist Dozent am Polytechnikum Stettin und promovierte über den gotischen Baumeister Hinrich Brunsbergh.

Die Baufirma KONSART ist in Polen für denkmalpflegerische Arbeiten bestens bekannt. Sie hat u. a. historische Bauten in Stettin restauriert und in der Altstadt neue Bauten errichtet. Zur Zeit baut sie u.a. den hohen Kirchturm der St.Jakobi-Kathedrale in Stettin wieder auf, auch in Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Płotkowiak. Die 110 m hohe Kirchturmspitze wurde am 12. Januar 2008 errichtet, an seiner Spitze eine Kugel und eine Jakobsmuschel.

2010: Im Jahre 2010 wurde von der Firma Nazimek eine schmale Wendeltreppe von der oberen Marienkapelle in den Dachraum wieder hergestellt, finanziert von der Stadt Chojna und dem Förderverein. Damit gibt es einen Zugang in den Dachraum über dem Kirchenschiff. Ein weiterer Zugang ist vom Turm aus geplant zusammen mit dem Bau der Lücke zwischen Turm und Kirchendach. Bis jetzt gab es nur die Möglichkeit, über das alte Holzgerüst an der Westwand im Innern des Kirchenschiffes in den Dachraum zu gelangen. Das feuergefährliche Holzgerüst soll so bald wie möglich abgebaut werden.

Weitere Informationen zum Wiederaufbau im Archiv von "Aktuelles" >> hier sowie auf der Seite Wiederaufbau >> hier

Förderverein und Stiftung

Versammlungen im Jahre 2014: Die Versammlung des Stiftungsrates, der Stifter und des Vorstandes fand statt am 3. April, 10.00 Uhr im deutsch-polnischen Begegnungs- und Seminarzentrum in Krajnik Górny (Hohenkränig).

Protokolle der Stifterversammlungen in Chojna-Königsberg und der Mitgliederversammlungen in Hannover-Wettbergen der letzten Jahre können auf Wunsch zugeschickt werden, per Mail oder als Ausdruck.

Bert Schwarz und die Marienkirche in Königsberg/Neumark – Chojna/Polen: Im "Medium", der Gemeindezeitschrift der Johannes-der-Täufer-Kirchengemeinde Hannover-Wettbergen, ist im April 2007 ein >> Artikel von Rosemarie Kumkar über Pastor Bert Schwarz und den Wiederaufbau der Marienkirche erschienen.

Verschiedenes

Weihnachtsgruß 2016

Auch dieses Jahr steht hier der Weihnachtsgruß als >> pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

Weihnachtsgrüße der vergangenen Jahre: >> 2015, >> 2014, >> 2013, >> 2012, >> 2011, >> 2010, >> 2009, >> 2008, >> 2007, >> 2006

Verdienstkreuz für Pastor i.R. Schwarz

Wir gratulieren Herrn Pastor i. R. Berthold Schwarz, dem ehemaligen Gemeindepastor der Kirchengemeinde "Johannes-der Täufer" in Hannover Wettbergen! Ihm wurde im Juli 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Er hat zusammen mit seinen engen Mitarbeitern in seiner Kirchengemeinde viele soziale, zukunftsweisende Projekte ins Leben gerufen: u. a. "Kinderzirkus Giovanni" unter der Patenschaft von Zirkus Roncalli – "Johanneshof – gemeinsames Wohnen von Behinderten und Nichtbehinderten" – betreutes Wohnen für Ältere – Ferienlager für Wettberger Kinder in der Loccumer Heide. Pastor Schwarz ist Vorstandsmitglied des "Fördervereins für den Wiederaufbau der Marienkirche in Königsberg/Neumark-Chojna e.V." und stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender der deutsch-polnischen STIFTUNG MARIENKIRCHE.